
Darum lohnt sich die Schatzsuche in unserer Natur!
Heimische Kräuter oder auch Wildkräuter in unserem Garten bieten uns viele Vorteile. Sie sind an unsere lokalen Bedingungen sehr gut angepasst. Sie benötigen daher kaum Dünger bzw. extra Pflege.
Nicht nur, dass sie mit zahlreichen Blüten farbenfroh unseren Garten verzieren, tiefwurzelnde Arten lockern den Boden auf und verbessern so die Bodenqualität. Ihre zahlreichen Inhaltsstoffe machen sie zu Superfood vor unserer Haustür. Die Wildkräuter bieten heimischen Insekten eine wichtige Nahrungsquelle und tragen somit wesentlich zum Artenschutz bei.
Am Samstag, den 11. Juli ging es los. Wir suchen und finden mit Interessierten Kräuter in unserer Umgebung.
Die kulinarische Reise kann beginnen.
Marlis begrüßte die Gäste mit einem selbstgemachten Buffet eigener Kräuterkreationen. Ob kühlem Kräutertee, Kräuterbutter oder Spillingsmarmelade.


Mit Doris Müller, einer Kennerin in Sachen Kräuterkunde, ging es auf unsere erste leckere Entdeckungsreise. Wir erkundeten die Wiesen eines Grundstücks an der Kugelbrücke und wanderten dann einen Teil des Poetensteigs entlang. Zwei Stunden war die Gruppe im Grün unterwegs. Zu sehen, riechen und ertasten gab es mit Basilikum, Giersch und Pimpinelle zahlreiche bekannte und weniger bekannte Pflanzen aus dem Kräuteralphabet. Die Besucher konnten aber auch giftige oder nicht zum Verzehr geeignete Pflanzen aus dem Garten und der Umgebung kennenlernen.






Die essbaren Schätze, unter ihnen, sind vielseitig einsetzbar. Sei es in Salaten, Kräutersalzen oder Tees, sie lassen sich vielfältig verarbeiten.
Rezepte aus Natur und Garten
- 2-3 Dolden frische oder getrocknete Holunderblüte
- ca. 10 Dolden frischer Lindenblüte
- 1 Stängel Zitronenmelisse
- 1 Stängel Pfefferminze
- mit ca. 500ml kochendem Wasser aufbrühen
- 15 min ziehen lassen
- abgießen und kalt genießen
- 1/4 Stück Butter
- 2 bis 3 Knoblauchzehen, sehr klein gehackt
- 1 Handvoll frische Kräuter
- Dill
- Basilikum
- Pimpinelle
- Giersch
- Rucola (wild)
- Schafgarbenblätter (junge Blätter)
- Spitzwegerich (junge Blätter)
- Gundermann
- Löwenzahn (junge Blätter)
- Schnittknoblauch
- Schnittlauch
- Zitronenmelisse
- Salbei
- alles hacken, mischen und salzen
Bei unserer nächsten Kräuterrunde wollen wir im Frühjahr die Flächen nach essbaren und oder heilenden Pflanzen absuchen. Wir freuen uns auf euren Besuch. Weitere Veranstaltungen findet ihr hier.
Hier finden Sie noch weitere spannende Fakten zum Thema Wildkräuter
- https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/pflanzen/wildpflanzen/22968.html
- https://baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/umweltbewusst-leben/essen-und-trinken/rezeptenatur/21615.html
- https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/22952.html